Wird der Führerschein auch per Post zugeschickt?

Unsere Antwort:

Ja, in folgenden Fällen wird Ihnen der Führerschein per Post zugeschickt:

 

1. Verlängerung, Erteilung nach Fristablauf oder Umtausch der Fahrerlaubnis: Bei der Antragstellung in der Wohnortgemeinde oder direkt beim Landkreis Osnabrück für eine Verlängerung (beispielsweise bei der Klasse CE) oder einen Umtausch (Namensänderung bei Eheschließung) des Führerscheines wird der bisherige Führerschein entwertet (d.h. mit einem Gültigkeitsaufkleber versehen).

 

2. Umstellung der Fahrerlaubnis: Bei der Antragstellung in der Wohnortgemeinde oder direkt beim Landkreis Osnabrück für eine Umstellung der Fahrerlaubnis in das Scheckkartenformat wird der bisherige Papierführerschein ungültig gestempelt (der Stempel weist eine Gültigkeit für 6 Monate ab Antragsdatum auf).

 

3. Verlust des Führerscheindokumentes: Bei der Antragstellung in den Landkreis-vor-Ort-Gemeinden (Melle, Bramsche, Georgsmarienhütte, Bad Essen, Samtgemeinde Artland, Samtgemeinde Fürstenau und Bohmte) oder direkt beim Landkreis Osnabrück für einen Ersatzführerschein (Verlust).

 

4. Begleitendes Fahren mit 17 Jahren – Vollendung des 18. Lebensjahres: Bei Erwerb der Klasse B/BE –ohne Vorbesitz eines anderen Führerscheines- , sofern alle beantragten Klassen bestanden sind.

 

Im folgenden Fall müssen Sie uns aufsuchen: Zur Umschreibung einer ausländischen Fahrerlaubnis ist es zwingend erforderlich, dass Sie zu uns in die Führerscheinstelle des Landkreises Osnabrück zwecks Tauschs Ihres ausländischen Führerscheins kommen. Die Antragstellung ist jedoch bei den Gemeinden möglich. Sollte ein Führerschein bei der Antragstellung nicht entwertet worden sein, können wir Ihnen Ihren Führerschein nicht zusenden. Achten Sie daher bitte im eigenen Interesse darauf, dass der Führerschein in den oben genannten Fällen außer im Falle der Umschreibung der ausländischen Fahrerlaubnis entsprechend entwertet wird. 

 

Team Frag-den-Landkreis


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Erstellt vom Landkreis Osnabrück